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Zur Freiwilligen Selbstkontrolle bei eBooks
#1  beachwanderer 05-07-2015, 07:02 AM
ein lesenswerter Kommentar auf boersenblatt.net.
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#2  doubleshuffle 05-07-2015, 07:29 AM
Danke für den Hinweis. Das ist doch wirklich unglaublich bescheuert. Vor allem sollte man sich mal entscheiden, ob eBooks nun Bücher sind oder nicht:

- voller Mwst.-Satz und nun FSK, da keine Bücher,
- Buchpreisbindung, da Bücher.

Um mal den Teufel an die Wand zu malen: muss man dann ein gemeinfreies Buch auch FSK-zertifizieren lassen, bevor man es hier bei MR einstellt? Und kann man dann den Upload deutscher Bücher nicht gleich, nun ja, einstellen?
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#3  doubleshuffle 05-07-2015, 07:36 AM
Bräuchten dann eigentlich nicht auch öffentliche Tweets, Facebook- und Blogeinträge eine FSK-Freigabe?
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#4  beachwanderer 05-07-2015, 09:10 AM
Tja, ich wüsste auch zu gern, wo genau der Anstoß für diese Teildiskussion genau jetzt konkret herkommt. Neu ist das ja nicht.

Telemediengesetz, Jugenschutzgesetz (vgl. gesetze-im-internet.de) und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (PDF 32 S.) sind tolle Spielwiesen.

Und die Novellierung des Staatsvertrages im Hinblick auf Internetinhalte (Schlagwort damals genau "FSK für Blogs etc.") war 2010 versandet, da der Bundesrat die Bremse gezogen hatte.

Neue Bemühungen sehen auch nicht besser aus, vgl. lto hier mit Verweis auch hierher oder iRights.info hier.

Latent und im Hintergrund ist das also alles im Gange und eigentlich nicht so überraschend und zeigt nur, dass eBooks mittlerweile eine wirtschaftliche Rolle spielen, die sie auf den allgemeinen Radarschirm bringt.

edit:
Das "eBook" (als Download/Datei) als "Telemedium" ist dabei schon eine neue Zone. Und das mit den gemeinfreien Büchern ist eine sehr interessante Frage.
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#5  beachwanderer 05-21-2015, 08:41 AM
Zwischenzeitlich andernorts:

("beam mahnt Autoren zu Jugendschutz", via selfpublisherbibel.de, lesen.net)
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